Donnerstag, 21. februar 2008

Zu den schwierigsten Fragen, die einen Menschen bewegen und ihm den Schlaf rauben können, gehört neben den vielen kleinen aufregenden Alltagsproblemen die Frage nach dem Sein an sich, dem Sinn des Seins und die Frage, warum überhaupt etwas ist und nicht nichts. Als Anleitung zum Nichtschlafenkönnen eignen sich diese Fragen wunderbar. Also - keinesfalls körperlich erschöpft, vielleicht mit einem frischen Kaffee im Blut früh schlafen gehen und grübeln bis die Birne dampft. Immer schön hin und her wälzen! Es wird eine lange lange Nacht... Stöhnen und Seufzen und die fortgesetzte Frage: warum kann ich nicht einschlafen? Das möglichst präzise Kreisen um die immer selben Gedanken leisten ein Übriges bei der Verhinderung jener natürlichen Entspannung, die dem Schlaf vorauszugehen pflegt. 
Bilder, die Aufregung vermitteln, Ängste auslösen, Schrecken, Versagen, Peinlichkeiten aller Art, ein säbelrasselnd blutrünstiger Horrorfilm vielleicht (zur Not tun es auch die Nachrichten) unterstützen die Prozesse des Sich-Beunruhigens. Nicht zu vergessen: viel an das Unerledigte denken und sich möglichst intensiv darüber aufregen, dass die Dinge und noch viel mehr die Menschen so sind, wie sie sind. Warum also und vor allem: mit welchem Recht! - stehen im Wald Bäume einfach so sinnlos und tatenlos herum? Haben die denn nichts Besseres zu tun? 
Der Mond und die Sterne am Himmel, das Grübeln über die endlosen Weiten der Unendlichkeit - es gibt sicher einen Grund, sich darüber den Kopf zu zerbrechen. 
Alles Unangenehme des vergangenen Tages, möglichst garniert mit vielen unangenehmen Geschichten, die einfach unerträglich sind, vervollständigen das Menü des inneren Spektakels... intensivst hineinzugehen ist wichtig. Keinesfalls ist es erlaubt, die Gedanken einfach so ziehen zu lassen... Hallo, noch da?
Bitte nicht einschlafen, auf KEINEN FALL EINSCHLAFEN, dieser Text wirkt nur, wenn er auswendig gelernt wird... auswendig...auswendig...

(Risiken und Nebenwirkungen konnten leider nicht untersucht werden, weil die Versuchspersonen alle eingeschlafen waren.)

von Methusalem veröffentlicht in: Übungen Community: Gesundheit
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Samstag, 8. dezember 2007

Aufgaben zu erledigen, mit anderen zu sprechen, mit anderen zu handeln, sich mit anderen verständigen oder mit anderen streiten kann einfach oder schwierig sein. 
Ich kann an mir selbst arbeiten und in den folgenden Gedanken Impulse aufnehmen, die für mich persönlich wichtig und hilfreich sind.
Auch wenn ich manches wieder vergesse, so wird jeder Impuls, der mich anspricht, Spuren hinterlassen und weiterwirken. 
Während ich die Gedanken an mir vorüberziehen lasse, kann ich mich an eine Situation erinnern, die für mich schwierig war. Vielleicht stehe ich auch in oder vor einer schwierigen Situation und achte darauf, ob ich aus den folgenden Gedanken Anstösse, Bilder oder Ideen gewinnen kann, die mich einen kleinen Schritt weiterbringen.
Wenn ich mein Leben gestalten will, effektiv und effizient handeln will, dann hängt viel davon ab, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte.
Ich kann mich nach innen wenden und nachdenken. 
Ich kann aber auch meine Aufmerksamkeit nach aussen richten. 
Ich kann handeln und dann nachdenken, oder nachdenken und dann handeln.
Denken und Handeln bilden ein Gleichgewicht, ein integriertes Ganzes.
Fragen können mir helfen, Informationen zu ordnen und zu erkennen, worauf es ankommt.
Was ist jetzt wichtig? Was ist notwendig? Wo erkenne ich Handlungsbedarf? 
Was ist mir nicht bekannt? Was ist unklar? Wo erkenne ich Informationsbedarf und Klärungsbedarf?
Ich akzeptiere mich selbst, so wie ich bin, was meine Wünsche, mich zu ändern, einschliesst.
Ich akzeptiere andere Menschen, so wie sie sind, und erwarte nicht, dass sie so sind, wie ich sie haben möchte. Ich akzeptiere immer mehr, dass andere Menschen andere Neigungen haben, auf Situationen, Menschen und Sachverhalte vielleicht ganz anders reagieren als ich.
Ich erkenne die Realität, so wie sie ist und nehme meine Verantwortung und meine Aufgaben wahr. 
Ich kann je nach Bedarf verschiedene Funktionen meiner Psyche aktivieren und für die Bewältigung meiner Aufgaben nutzen. Ich muss dabei nicht perfekt sein. 
Ich kann von anderen Informationen, Korrekturen und Ergänzungen annehmen, von anderen lernen.
Ich bin optimistisch und gestalte meine Zukunft nach meinen Wünschen.
In meiner Phantasie kann ich mir alles Mögliche vorstellen, Träumen, wovon immer ich träumen will. Ideen und Visionen entwickeln.
Nicht nur das, was ist, sondern auch das, was sein kann, wird mir durch meine intuitiven Fähigkeiten zugänglich. Die Realität mit allen in ihr wohnenden Möglichkeiten ist eine wichtige Orientierungsmarke für mein Handeln, denn Handeln kann ich nur IN der Realität.
Unangenehme Gefühle gehören zum Leben. 
Ich akzeptiere das, was mich belastet und frage mich, was ich ändern kann. 
Unzufriedenheit ist eine Kraft. 
Angst hat eine Schutzfunktion. 
Ärger ist Energie, die ich nutzen kann, um etwas zu verbessern.
Manche Dinge sind unangenehm und trotzdem wichtig. 
Was ich nicht gern tue, kann mir so wichtig sein, dass ich meine innere Abneigung überwinden kann. 
Ich weiche meinen Pflichten und Aufgaben nicht aus, auch wenn sie unangenehm sind.
Ich lasse meine Vergangenheit ruhen. 
Unangenehme Erfahrungen und Erlebnisse können ein Anlass sein, etwas zu verändern oder in meiner Zukunft anders zu handeln.
Es gibt immer etwas, das ich irgendwie anders tun kann. 
Die Frage ist: was will ich jetzt tun?
Ich freue mich, wenn ich etwas erreichen kann. Sachverhalte und Zustände, die ich erreichen oder schaffen will, lösen angenehme Gefühle von Zufriedenheit aus. Meine Ziele sind wertvoll. Es lohnt sich, an ihnen zu arbeiten, denn es macht mich glücklich, mein Leben immer stärker so zu gestalten, wie ich es will.
Ich weiss, was ich will. Je klarer meine Ziele sind, umso stärker ziehen sie mich an. Probleme sind dazu da, gelöst zu werden. Ich rechne immer damit, dass irgendetwas schwierig ist oder schwierig werden kann. Probleme sind Herausforderungen, denen ich aktiv begegne. Meine eigenen Vermeidungstendenzen kann ich überwinden, wenn ich mir immer wieder meine Ziele vor Augen führe.
Ich weiss, was ich tun muss, um meine Ziele zu erreichen. 
Ich kann, was ich will. Mein Handeln wird früher oder später erfolgreich sein. 
Wenn das, was ich getan habe, nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt hat, dann mache ich eben irgendetwas anders. Aus den Rückmeldungen und Ergebnissen kann ich lernen. So betrachtet gibt es keinen Misserfolg - auch das Wissen, wie es NICHT geht, ist wertvoll. Ich kann Hilfe in Anspruch nehmen, wenn ich selbst nicht mehr weiter weiss.
Wenn ich wählen kann, dann wähle ich nicht das Einfache und Bequeme, sondern das Bessere. Wenn ich mehrere Möglichkeiten erkenne, was ich tun kann, dann frage ich, was sinnvoll ist. Die beste aller denkbaren Möglichkeiten, das Beste von dem, was ich tun kann, werde ich tun.
Ich kenne meine Werte und weiss, was mir wichtig ist. Ich werde nichts tun, was sich nicht mit meinen Werten in Einklang bringen lässt. Aber ich kann jederzeit über meine Werte nachdenken, neu entscheiden, worauf ich Wert lege - und wenn ich es möchte, auch meine Wertgrenzen überwinden. Ich kann das tun, was ich wirklich will und was mir in meinem tiefsten Innern entspricht. Und ich kann, wenn es darauf ankommt, über meinen eigenen Schatten springen - und Dinge tun, die andere und vielleicht auch ich selbst nie für möglich gehalten hätten.

Meine Entwicklung ist offen. Ich kann sie bewusst und gezielt steuern.

von Methusalem veröffentlicht in: Übungen Community: Gesundheit
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Dienstag, 4. dezember 2007

meine augen werden warm und schwer
was mir zu bunt wurde, sehe ich nicht mehr
jeder stress entweicht aus diesen räumen
und lässt mir jetzt die zeit zum träumen

am weissen wolkenhimmel fliegt etwas - ich glaube,
es ist eine weisse taube
die weissen federn in der sonne
spüren die wärme voller wonne

friedlich dreht sie ihre kreise
fliegt durch luft und wolken, leise
bringt sie mir die ruhe zurück
ich begleite sie mit meinem blick

gehe über weissen sand
entlang an einem weissen strand
spüre die weissen körnchen an den füssen
und will diese friedliche stimmung geniessen

meine taube, klein und weiss
dreht noch einen letzten kreis
jeden stressreiz nimmt sie mit
langsam werd ich wieder fit

meine augen entspannen sich auf die schnelle
und blinzeln langsam wieder ins helle

von Methusalem veröffentlicht in: Übungen Community: Gesundheit
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Zitat von philosophenlexikon.de

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