Samstag, 8. dezember 2007
Aufgaben zu erledigen, mit anderen zu sprechen, mit anderen zu handeln, sich mit anderen verständigen oder mit anderen streiten kann einfach oder schwierig
sein.
Ich kann an mir selbst arbeiten und in den folgenden Gedanken Impulse aufnehmen, die für mich persönlich wichtig und hilfreich sind. Auch wenn ich
manches wieder vergesse, so wird jeder Impuls, der mich anspricht, Spuren hinterlassen und weiterwirken.
Während ich die Gedanken an mir
vorüberziehen lasse, kann ich mich an eine Situation erinnern, die für mich schwierig war. Vielleicht stehe ich auch in oder vor einer schwierigen Situation und achte darauf, ob ich aus den
folgenden Gedanken Anstösse, Bilder oder Ideen gewinnen kann, die mich einen kleinen Schritt weiterbringen.
Wenn ich mein Leben gestalten will,
effektiv und effizient handeln will, dann hängt viel davon ab, worauf ich meine Aufmerksamkeit richte.
Ich kann mich nach innen wenden und
nachdenken.
Ich kann aber auch meine Aufmerksamkeit nach aussen richten.
Ich kann handeln und dann nachdenken, oder nachdenken und dann handeln.
Denken und Handeln bilden ein Gleichgewicht, ein integriertes
Ganzes.
Fragen können mir helfen, Informationen zu ordnen und zu erkennen, worauf es ankommt.
Was
ist jetzt wichtig? Was ist notwendig? Wo erkenne ich Handlungsbedarf?
Was ist mir nicht bekannt? Was ist unklar? Wo erkenne ich Informationsbedarf und Klärungsbedarf?
Ich akzeptiere mich selbst, so wie ich bin, was
meine Wünsche, mich zu ändern, einschliesst.
Ich akzeptiere andere Menschen, so wie sie sind, und erwarte nicht, dass sie so sind, wie ich sie
haben möchte. Ich akzeptiere immer mehr, dass andere Menschen andere Neigungen haben, auf Situationen, Menschen und Sachverhalte vielleicht ganz anders reagieren als
ich.
Ich erkenne die Realität, so wie sie ist und nehme meine Verantwortung und meine Aufgaben wahr.
Ich kann je nach Bedarf verschiedene Funktionen meiner Psyche aktivieren und für die Bewältigung meiner Aufgaben nutzen. Ich muss dabei nicht perfekt sein.
Ich kann von anderen Informationen, Korrekturen und Ergänzungen annehmen, von anderen lernen.
Ich bin optimistisch und gestalte meine Zukunft nach
meinen Wünschen.
In meiner Phantasie kann ich mir alles Mögliche vorstellen, Träumen, wovon immer ich träumen will. Ideen und Visionen
entwickeln.
Nicht nur das, was ist, sondern auch das, was sein kann, wird mir durch meine intuitiven Fähigkeiten zugänglich. Die Realität mit allen
in ihr wohnenden Möglichkeiten ist eine wichtige Orientierungsmarke für mein Handeln, denn Handeln kann ich nur IN der Realität.
Unangenehme
Gefühle gehören zum Leben.
Ich akzeptiere das, was mich belastet und frage mich, was ich ändern kann.
Unzufriedenheit ist eine Kraft.
Angst hat eine Schutzfunktion.
Ärger ist Energie, die ich nutzen kann, um etwas zu verbessern.
Manche Dinge sind unangenehm und trotzdem wichtig.
Was ich nicht gern tue, kann mir so wichtig sein, dass ich meine innere Abneigung überwinden kann.
Ich weiche meinen Pflichten und Aufgaben nicht aus, auch wenn sie unangenehm sind.
Ich lasse meine Vergangenheit ruhen.
Unangenehme Erfahrungen und Erlebnisse können ein Anlass sein, etwas zu verändern oder in meiner Zukunft anders zu handeln.
Es gibt immer etwas,
das ich irgendwie anders tun kann.
Die Frage ist: was will ich jetzt tun?
Ich freue mich, wenn ich etwas erreichen kann. Sachverhalte und Zustände, die ich erreichen oder
schaffen will, lösen angenehme Gefühle von Zufriedenheit aus. Meine Ziele sind wertvoll. Es lohnt sich, an ihnen zu arbeiten, denn es macht mich
glücklich, mein Leben immer stärker so zu gestalten, wie ich es will.
Ich weiss, was ich will. Je klarer meine Ziele sind, umso stärker ziehen sie
mich an. Probleme sind dazu da, gelöst zu werden. Ich rechne immer damit, dass irgendetwas schwierig ist oder schwierig werden kann. Probleme sind Herausforderungen, denen ich aktiv begegne.
Meine eigenen Vermeidungstendenzen kann ich überwinden, wenn ich mir immer wieder meine Ziele vor Augen führe.
Ich weiss, was ich tun muss, um
meine Ziele zu erreichen.
Ich kann, was ich will. Mein Handeln wird früher oder später erfolgreich sein.
Wenn das, was ich getan habe, nicht zu den gewünschten Ergebnissen geführt hat, dann mache ich eben irgendetwas anders. Aus den Rückmeldungen und Ergebnissen kann ich lernen. So betrachtet gibt
es keinen Misserfolg - auch das Wissen, wie es NICHT geht, ist wertvoll. Ich kann Hilfe in Anspruch nehmen, wenn ich selbst nicht mehr weiter weiss.
Wenn ich wählen kann, dann wähle ich nicht das Einfache und Bequeme, sondern das Bessere. Wenn ich mehrere Möglichkeiten erkenne, was ich tun kann, dann frage ich, was sinnvoll ist. Die
beste aller denkbaren Möglichkeiten, das Beste von dem, was ich tun kann, werde ich tun.
Ich kenne meine Werte und weiss, was mir wichtig ist. Ich
werde nichts tun, was sich nicht mit meinen Werten in Einklang bringen lässt. Aber ich kann jederzeit über meine Werte nachdenken, neu entscheiden, worauf ich Wert lege - und wenn ich es möchte,
auch meine Wertgrenzen überwinden. Ich kann das tun, was ich wirklich will und was mir in meinem tiefsten Innern entspricht. Und ich kann, wenn es darauf ankommt, über meinen eigenen Schatten
springen - und Dinge tun, die andere und vielleicht auch ich selbst nie für möglich gehalten hätten.
Meine Entwicklung ist offen. Ich kann sie bewusst und gezielt steuern.
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