Freitag, 16. november 2007
Das Staunen und das Fragen ist immer wieder Ausgangspunkt - Fragen nach dem Wie und Warum und Wozu und Wohin. Es ist nicht neu und doch immer wieder neu. Über Lebensgestaltung
nachzudenken bedeutet, eben nicht der erste Mensch zu sein, der nachdenkt, sondern in einer langen Tradition zu stehen. Es ist etwas elementar Menschliches, immer wieder neu fragen zu können, sich
zu fragen, andere zu fragen, etwas in Frage zu stellen, die Fragwürdigkeit des Seins überhaupt zu thematisieren.
Und - aus Frage und Antwort ergibt sich das Gespräch. Nach dem Sein, dem Sinn des Seins und speziell des je eigenen Lebens zu fragen heißt auch, nach anderen zu fragen. Damit ist das Staunen und
Fragen auch Ansatzpunkt und Anlass für einen Dialog. Wenn wir als Menschen aufeinander verwiesen und doch zurückgeworfen auf uns selbst sind, dann findet sich im Dialog vielleicht die Antwort auf
Fragen nach dem eigenen Weg. Nun, etwas bescheidener vielleicht auch eine Teilantwort oder Teilantworten.
Manchmal kommt mir kaum etwas schlimmer vor als das Nichtmehrstaunen und Nichtmehrfragen. Wer sich dem Staunen und Fragen verschließt, nicht mehr fragt und sich nicht mehr in Frage stellen läßt,
wird dogmatisch, autoritär, unbeweglich.
Freitag, 16. november 2007
Ein Blog zur Lebensgestaltung?
Das Leben ist nicht immer fair, das Leben ist nicht immer einfach. In einer kompliziert gewordenen Welt nach den einfachen und wesentlichen Dingen zu fragen, sich Gedanken zu machen und Wege zu
finden zur Gestaltung des je eigenen Lebens - das ist, grob umrissen, die Kernidee dieses Blogs.
Zur Lebensgestaltung gehört dabei auch die Arbeit am Lebensenwurf - und dazu wird noch mehr an Details und Hinweisen zu erläutern sein. Ob es dabei darum geht, das Leben einfach nur auszuhalten
oder aktiv zu gestalten, ist eine grundsätzliche Frage. Die Hoffnung hinter diesem Projekt ist eine Sammlung von Gedanken zu einer sinnvollen, wertvollen Lebensgestaltung, eine Annäherung an das,
was in einem umfassenden Sinn als "Gesundheit" verstanden werden kann.
Nicht zuletzt: das Ganze soll auch Spass machen. Nicht nur das Tiefsinnige, Philosophische, sondern auch das Humorvolle, Heitere soll darin Platz finden. Es wird, wie ich hoffe,
ein spannendes Unternehmen.
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