Denken - lohnt sich das?

Veröffentlicht auf von Methusalem

Schwer nachdenklich, wie so oft, geht mir so manches Thema durch den Kopf und ringt um Klarheit. "Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit" - das hat Ky Alain in seine Sprüchesammlung aufgenommen. Was er sich wohl dabei gedacht hat? Dass es Irrtümer und Denkfehler gibt, so manches Problem und manche Störung mit den Denken zu tun hat, ist ja nun nichts Neues mehr. Aber ist es denn wirklich das Denken an sich oder die Art, der Inhalt des Gedachten, der für das Wohlbefinden, Gesundheit und Krankheit von Bedeutung ist, über Sinn oder Unsinn der individuellen Lebensgestaltung entscheidet?

Lohnt sich das Denken? Hat es seinen Sinn, sich zurückzuziehen, innezuhalten und in aller Ruhe über dieses und jenes nachzudenken? Und wenn ja, wie müsste dann das Denken aussehen, damit es der Gesundheit eben nicht schadet, sondern nach vorn gerichtet ist und Früchte trägt?

Zuvor aber ein kleiner Denkanstoß aus der Ecke naturwissenschaftliches Kabarett... 

 

 


Tja, Denken ist auch Probehandeln und der Verzicht auf das Nachdenken über die möglichen Folgen des eigenen Tuns kann unangenehm werden. Gelegentlich macht auch das Nicht-Denken "aua". 
  

Veröffentlicht in Lebenskunst

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Michael Roschke 05/19/2009 00:56

Ich tu oft, was ich richtig find' - auch wenn man mir's verübelt -(ich dacht' ja nach, bevor ich tat, - wörüber ich gegrübelt).Doch wenn ich mach', was VORgedacht - geschieht's gedankenlos.... -und hinterher, da denk' ich dann: - Herrjeh, was tat'st du bloß ?Bitte nicht zu ernst nehmen, mir war mal so nach etwas Sinnfreien zumute...Lieben GrußMicha

Volker 04/19/2009 20:03

Hallo Rolf, du hängst wohl im Forum fest, weil es hier langsam anstaubt (kleiner Scherz!. Wünsche dir noch einen schönen Sonntagabend. Gibt es denn Neuigkeiten was die Werbung betrifft? Neue Partner scheinen ja gefunden zu sein. LG Volker 

Methusalem 04/19/2009 22:16


Dir auch einen schönen Sonntagabend... Neine, keine Neuigkeiten, keine Infos bezüglich Werbung oder sonst. Keine große Lust zum Schreiben im Moment... LG Rolf


Klaus Biesel 04/14/2009 10:01

Denken unterscheidet uns von Tieren. Dadurch haben diese denke ich mal weniger Kopfschmerzen.

Methusalem 04/14/2009 21:01


Dafür tut den Menschen der Kopf manchmal tierisch weh...


ky 04/09/2009 11:40

Schön, dass du, ohne offenbar viel darüber nach zu denken, ein Zitat von mir en blog auf gegriffen hast, finde ich interessant, wie du es deuten willst. Versuche es doch, weniger zu denken und zu erfahren, ob dann weniger Unruhe in dir stecken kann. Oder, sieh dir die vielen "Denker" an, die dich täglich passieren. Findest du, die denken auf gesunde Art? Wie bei, etwa der Nahrungsaufnahme, wäre vielleicht weniger mehr (ich meine auch an neuronaler Belastung). Aber, du hast es doch erfasst und erkannt, "aua", Denken ist immer "Nachdenken" und dem folgt entweder Tun oder Nichttun, zumeist, ebenso wie nicht nur die Weisen unter uns das Nichtdenken erstreben wollten, heißt, wer dazu in der Lage sich zeigt, ist ein gesunder Denker. Von der physiotherapeutischen Heilswirkung des Denkens müsstest du ja ansonsten besser bescheid wissen, als ich. Danke für deine Kritik, allemal.ky